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Entstehung Islams Teil 2

Die Entstehung Teil 2

Offenbarung:

Im Fünften Jahre seiner Jährlichen Zurückgezogenheit wurde er vierzig Jahre alt. Gegen Ende des Monats erhielt er währen der Nacht den Besuch des Engels Dschebrail (Gabriel). Dieser teilte ihm mit, dass Allah ihn zu Seinem Botschafter auserwählt und den Menschen gesandt habe; teilte ihm den Ilahieauftrag (göttlichen Auftrag) folgender Massen:

Engel Gabriel: „Lies!“

Muhammed (s.a.w.) antwortete: „Ich kann nicht lesen!“.

Darauf hin packte Gabriel ihn und umarmte und druckte ihn so heftig, dass er, wie er später berichtet, dachte dass seine Rippen zusammen gequetscht wurden, und brüllte Muhammed (s.a.w.) an: „Lies!“ und liess ihn los.

Als Muhammed plötzlich den Erzengel vor sich hatte, hatte er genug angst bekommen und dann so was, jetzt hatte ihn die Angst noch heftiger gepackt und Antwortete: „Ich kann nicht lesen!“. Denn er war Analphabet.

Der Dschebrail (Gabirel) steigerte den Druck seiner Umarmung jedesmal heftiger und packte ihn nocheinmal. Später erzählte Muhammed (s.a.w.), er dachte er würde diesmal sterben. Er Schrie diesmal noch lauter ihn an: „Lies!“ und liess ihn los.

Muhammed (s.a.w.) wusste kein Ausweg mehr, sagte: „Was soll ich lesen?“

Daraufhin Offenbarte Dschebrail (Gabriel) die ersten 5 Ayets des Kuran:

„Lies, im Namen deines Herrn der Schöpfung;

Er erschuf die Menschen aus geronnenem Blut;

Lies! Denn dein Herr ist sehr Edle;

Er hat gelehrt, was Menschen nicht wussten,

 durch das Stift” (Sure Alak, Ayet 1-5)

Erschüttert kehrte Muhammed (s.a.w.) nach Hause zurück und erzählte seiner Frau, was er soeben erfahren hatte; ergab seinen Befürchtungen Ausdruck, dass es sich vielleicht um irgend einen Dschinn handeln könne. Sie tröstete ihn und bat ihn, falls er diesen Geist wieder sieht ihr sagen soll. Denn ihr Onkel war ein alter, religiöser Mann und sie war öfter mit ihm und von ihnen lernte sie den Unterschied zwischen Dschinn und Engel zu unterscheiden; Wenn eine Frau freizügig und ohne Vernünftige Bedeckung und ohne Kopfbedeckung, z. B. Sie auszieht, verschwinden die Engel; Er sagt, dass er das tun wird.

Als er ihn wieder sah, wo er sich im Bett aufhielt, rief er „sie sind gekommen, ja Hatidsche“. Sie rannte sofort zu ihm und schmiss ihr Kopfbedeckung. Darauf hin sagte er „sie sind weg ja Hatidsche“.

Da wusste sie sofort, dass das kein böse Geist oder Dschinn ist und sagt beruhigend zu ihm „mach dir keine sorgen, ich habe von älteren gelernt; wenn eine Frau ihre Bedeckung weg macht, verschwinden die Engel. Er ist verschwunden, als ich mein Kopftuch weg nahm, also ist er ein Engel und ich glaube dir, dass Du ein Prophet bist!“

Dann vergingen Drei Jahre ohne neue Offenbarungen. Das musste nach der anfänglichen Erschütterung für Muhammed s.a.w. Zuerst eine gewisse Beruhigung bedeuten; dann aber erhob sich ein Verlangen, eine Erwartung, eine stets wachsende Ungeduld... Denn die Nachricht von seiner ersten Vision hatte sich verbreitet, und der Zwischenzeit machten sich die Zweifler lustig über ihn und erlaubten sich bitteren Spott, der so weit ging, dass sie ihn verhöhnten, Allah habe ihn im Stich gelassen.

Während dieser drei Jahre der Unterbrechung und des Wartens widmete sich der Prophet mehr und mehr den Gebeten. Dann begannen die Offenbarungen aufs Neue:

  1. Bei Duha (Morgens, die Zeit, die nach 45 Minuten nach Sonnenaufgang anfängt und ungefähr vor eine Stunde zum Mittagsgebet endet).
  2. Und, bei der Nacht, wenn sie am stillsten ist, (Die ersten beiden Ayets fängt mit Schur auf die Duha und die Nacht an, um ihn zu versichern...)
  3. Dein Herr hat dich weder verlassen, noch ist Er böse auf dich
  4. Mit Sicherheit ist Achiret (das Leben im Jenseits) besser für dich als die Welt
  5. Zweifellos, dein Herr wird dir geben und du wirst zufrieden sein,
  6. Hat Er dich nicht als Waise gefunden, gab dir Obdach?
  7. Hat er dich nicht zur Recht geleitet, als er dich verirrt fand?
  8. Hat er dich nicht Reich gemacht, als er dich Arm vorgefunden hat?
  9. Also dann darfst du die Waisen nie tyrannisieren!
  10. Schimpfe nicht den an, der dich um etwas bittet
  11. Was die Güte deines Herrn angeht, verkünde sie

Das war eine Aufforderung, seine Prophetenschaft zu verkünden. Eine andere Offenbarung forderte ihn auf, die Menschen von dem zu unterrichten, was ihnen drohe, wenn sie ihre schlechten Sitten beibehalten. Er sollte sie ermahnen, nur den einen Gott anzubeten und alles zu unterlassen, was Ihn erzürnen könnte (Sure 74/ Ayet 2-4). Wieder eine andere Offenbarung trug ihm auf, seine nächsten Verwandten zu warnen (Sure 26/ Ayet 214); und endlich: „Verkünde offen, was dir aufgetragen ist, und wende dich ab von den Götzendienern“ (Sure 15, Ayet 94).

Sendung:

Der Prophet Muhammed s.a.w. Begann, seine Botschaft zunächst insgeheim seinen vertrauten Freunden zu verkünden, dann seinem Stamm, dann schließlich öffentlich in der Stadt und ihrer Umgebung. Sein Aufruf war zuerst ein Angriff gegen den Götzendienst, die Vielgötterei und den Atheismus: er betonte eindringlich die Notwendigkeit, an einen einzigen, übersinnlichen und unsichtbaren ilah (Gott) zu Glauben, an die Auferstehung und an das Jüngste Gericht, und er forderte zur Nächstenliebe und Wohltätigkeit auf. Er trug Sorge dafür, dass die Offenbarungen, die er empfing, schriftlich aufgezeichnet und von seinen Jüngern auswendig gelernt wurden. Diese Arbeit des Aufzeichnens setzte sich durch sein ganzes Leben hindurch fort, denn der Kuran wurde nicht auf einmal im Ganzen geoffenbart, sondern stückweise; jede Offenbarung war die ilahie (göttliche) Antwort bei besonderen Anlässen.

Nach und nach wuchs die Zahl seiner Anhänger, doch mit ihrer Absage an das Heidentum vergrößerte sich auch der Widerstand/Feindschaft derer, die am Glauben ihrer Vorfahren festhielten, manche sahen ihre Profit/Unterhalt von Götzenverkauf gefährdet. Dieser Widerstand artete nach und nach in körperliche Quälerei aus – gegen den Prophet s.a.w. Ebenso wie gegen die, welche zu seiner Religion übergetreten waren: sie wurden im Sommer auf den glühenden Wüstensand gelegt, bei dem man leicht Ei mühelos braten kann, so heiß wird der Wüstensand; mit Eisen gebrannt, mit Ketten an den Füßen gefesselt; einzelne starben durch die Folterung, aber niemand wollte den Glauben aufgeben, wenn er ihn einmal kennengelernt hatte. An den Oberhäuptern der Stadt verzweifelnd, riet der Prophet s.a.w. Seine Sahabe (Moslems die den Prophet lebend gesehen haben), ihre Geburtsstadt zu verlassen und ins Ausland zu flüchten, nach Abessinien, sagt man: „wo ein gerechter König regiert, bei dem niemanden Unrecht getan wird“. Dutzende von Gläubigen nutzten diesen Ratschlag, aber nicht alle konnten dorthin gehen, die entweder zu arm, zu alt oder zu schwach waren. Und angesichts dieser Auswanderung mußten sich alle Zurückbleibenden auf ein Anwachsen der Verfolgung gefasst machen. (hier muss ich sagen, dass leider heute gleiche Bedingungen stetig anwachsen).

Die Religion, die Allah dem Prophet Muhammed Mustafa s.a.w. Offenbarte, heißt „Islam“, d. h. Unterwerfung eingene Willen den Willen Allahs (Gottes). Das Wort „Islam“ ist arabisch und bedeutet außerdem „den Frieden stiften“. Die Religion hat zwei entscheidende Wesenszüge: 1. Sie stellt ein harmonisches Gleichgewicht zwischen dem Weltlichen und dem Geistigen her, zwischen Körper und Geist. Von daher erlaubt sie die vollkommene Nutzung der von Allah geschaffenen Güter, indem sie gleichzeitig jedem Menschen die Pflichten gegenüber Allah einschärft: das Gebet, das Fasten, der Sickir, die Mildtätigkeit – so gibt sich der Islam als eine Religion auch für die Massen und nicht als eine Religion nur der Auserwählten. 2. Sein Aufruft ist allgemein: alle Gläubigen sind Brüder, sind gleich, ohne Klassen-, Rassen- oder Sprachunterschiede; die Überlegenheit hat einzig die Allahsfurcht und Frümmigkeit zur Grundlage (Sure 49, Ayet 13)

Gesellschaftlicher Boykott:

Als folge der Auswanderung einer großen Zahl von Muslimen nach Abessinien schickte die heidnischen Oberhäupter eine Delegation, um die Auslieferung der Flüchtlinge zu veranlassen. Als der gerechte Negus dies verweigerte, richteten sie ein Ultimatum an die Beni Haschim, den Stam des Propheten, in dem sie schärfstens betonten, dass dieser verbannt und den Heiden zur Hinrichtung ausgeliefert werden sollte. Doch jeder einzelne des Stammes - ob er nun zum Islam übergetreten war oder nicht- wies diese Forderung zurück. Die stadt beschloss daraufhin den vollkommenen Boykott über den Stamm; niemand durfte mit seinen Mitgliedern sprechen noch kaufmännische oder eheliche Beziehungen zu ihnen haben. Eine Stammesgruppe “Ahabich” genannt, die um Mekka wohnte und mit den Einwohnern verbündet war, schloss sich dem allgemeinen Boykott an und verursachte furchtbares Elend unter den unschuldigen Opfern - Kinder, Frauen und Greise nicht ausgenommen. Mehrere starben, aber niemand wollte den Propheten seinen Verfolgern ausliefern. Ein Onkel des Propheten (s.a.w.), Ebu Leheb, verliess jedoch seine Stammesgenossen und nahm zusammen mit den Heiden an dem Boykott teil. Nach drei schweren Jahren, während derer die Opfer sogar kleingehackte Häute essen mussten, erklärten vier der fünf Nicht-Muslime, die verschiedenen Stämmen angehörten und nicht so unmenschlich waren wie die übrigne, öffentlich ihre Abscheu gegen den ungerechten Boykott. Zur gleichen Zeit fand man, dass der Vertrag über den Boykott, der am Tempel (Kabe) aufgehängt war, auf wundersame Weise von Termiten zerstört worden war, wie es Muhammed (ssallallahu aleyhi wessellem) vorhergesagt hatte; nur der Name Allahs d.d. und Muhammeds (s.a.w.) waren verschont geblieben. Nun wurden die Verbote aufgehoben, jedoch infolge der erlittenen Entbehrungen starben die Gatten des Propheten (ssallallahu aleyhi wessellem) und sein Onkel Ebu Talb kurz darauf. Ebu Leheb - ein erbitterter Feind des Islam und Onkel des Propheten (s.a.w.) - wurde darauf Oberhaupt des Stammes des Propheten. In schamloser Weise srach er den Bann über seinen eigenen Neffen aus und machte ihn vogelfrei und der Prophet stand jetzt ohne Schutz da und es lauerten viele Feinde, um ihn zu töten. Deshalb war der Prophet gezwungen, seine Geburtstadt und seine Familie zu verlassen und anderswo Zuflucht zu suchen. Er begab sich zu seinen Onkeln mütterlicherseits in Ta´if. Er wurde dort aber nicht willkommen geheissen, sondern von seinen Onkeln angeheuert, steinigten ihn die Kinder der schlechten und bigotten Einwohner von Ta´if. Er wurde von Steinen getroffen und blutete. Daraufhin eilte Blitzschnell der Erzengel Gabriel zu ihm und sagte: Ya Rassulallah (Oh Allahsgesandter), gib mir den Befehl und Erlaubnis diesen Berg auf sie zu schütten!.” Der Ehrenvoller und Barmherzigkeit prahlender Prophet antwortete: “Nein, ich wünsche, dass ihre Kinder Hidayet (Die Leitung auf dem rechten Pfad) finden!”. Sein Dua (Bittgebet) wurde erhört und sie wurden später fromme Moslems... Er kehrte sofort nach Mekka zurück.

Rassulullah Teil 3

     

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